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metropoly Magazin #2

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metropoly Magazin #2

DenkAS

Das Denkmal-Auskunftssystem der Landeshauptstadt Stuttgart

Wer bei Denkmalen nur an historische Gemäuer oder antike Statuen denkt, unterschätzt die Bedeutung auch kleinerer erhaltenswerter Kulturgüter. Ein Denkmal kann ein ganz kleiner Grenzstein oder auch ein großes Gehöft sein - eine Sache wird dann zu einem Denkmal, wenn an dessen Erhaltung aus wissenschaftlichen, heimatgeschichtlichen oder künstlerischen Gründen ein öffentliches Interesse besteht.

Die entsprechende Denkmalbegründung erstellt in Baden-Württemberg das Landesdenkmalamt - für die Stuttgarter Denkmale geschieht dies in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde im Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Landeshauptstadt. So wird dann aus einem
‚Objekt‘ ein Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes - alleine in Stuttgart werden über 4.500 solcher Kulturdenkmäler betreut, also weit mehr als nur die  erwähnten „historischen Gemäuer“.

Die Hauptarbeit entfällt dabei auf die Begleitung und Überwachung von Veränderungsprozessen - dies sind Sanierungsmaßnahmen, bei deren Durchführung Merkmale des Kulturdenkmals wie Entstehung, Lage, Stilmerkmal, Architekt usw. berücksichtigt werden müssen. Das neue Verfahren DenkAS unterstützt die Mitarbeiter des Amtes bei der Erledigung dieser Aufgaben.

DenkAS integriert sich vollständig in die Stuttgarter Infrastruktur mit mehreren metropoly® Spatial Servern, die Geo- und Sachdaten aus den Ämtern der Stadt zusammenführen und an über 1.500 Arbeitsplätzen mit dem metropoly® Client MapWork nutzbar machen. Neben den Geodaten der Stadtgrundkarte und eigener Geometrie nutzt DenkAS natürlich auch eine relationale Datenbank (Oracle) für die Speicherung von Sachdaten.

So können Denkmalobjekte mit räumlicher und zeitlicher Eingrenzung, nach Typen oder nach beliebigen Feldinhalten abgefragt werden; zu den gefundenen Objekten können dann direkt Informationen aus dem Verfahren GrundIS (ALB) und Detailansichten angezeigt oder in die zugehörigen Geodaten verzweigt werden. Alle für die Denkmale relevanten Daten können in typanhängigen Dialogen erfasst bzw. bearbeitet werden.

Ebenso selbstverständlich für eine metropoly® GIS Integrationsanwendung ist das eingebaute Dokumentenmanagement, das beliebige Dokumente als Zusatzinformation zu den Denkmalobjekten erlaubt und diese direkt in der Datenbank speichert.

Eine besondere Rolle spielt dabei die zu jedem Denkmal vorhandenen grafische Ausprägung, die über MapWork MWDIG Erfassungswerkzeuge angelegt und bearbeitet werden kann. Scheidet ein Denkmalobjekt aus, kann dessen Grafik im Zusammenspiel mit der Dokumentenverwaltung der Datenbank automatisch historisiert und danach aus den Geodaten gelöscht werden.

So bleibt auch ein ausgeschiedenes Denkmalobjekt mit Grafik und Alphanumerik im DenkAS erhalten und erlaubt so auch ‚Rückblicke‘ mit lückenloser Historie und Dokumentation.

 

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