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Effektivität vs. Effizienz im Bevölkerungsschutz

💬 Kommentar von Björn Vetter Effektiv ist, wenn die Lage abgearbeitet wurde.  Effizient ist, wenn die Lage mit idealem Ressourceneinsatz so schnell wie möglich abgearbeitet wurde.  Der Endgegner für Effizienz: „Nein, wir haben das schon immer so gemacht!“ Auf Einsatzführung

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Progressive Web Apps (PWA) in der Gefahrenabwehr: Vorteile und Grenzen

Die Digitalisierung bietet im Bereich der Gefahrenabwehr zahlreiche Chancen, um Einsätze effizienter zu gestalten und den Informationsfluss zu optimieren. Progressive Web Apps (PWA) sind ein moderner Ansatz, der verspricht, plattformunabhängige und kosteneffiziente Softwarelösungen bereitzustellen. Doch sind PWAs wirklich die richtige

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Effektivität vs. Effizienz im Bevölkerungsschutz

💬 Kommentar von Björn Vetter Effektiv ist, wenn die Lage abgearbeitet wurde.  Effizient ist, wenn die Lage mit idealem Ressourceneinsatz so schnell wie möglich abgearbeitet wurde.  Der Endgegner für Effizienz: „Nein, wir haben das schon immer so gemacht!“ Auf Einsatzführung und Stabsarbeit bezogen, bringt es das Bild auf den Punkt: In vielen Stäben und Einsatzleitungen wird heroisch die Zettelwirtschaft durch die Lage geschoben. Mit kantigen Prozessen, auf eckigen Rädern. Mit Klemmbrett, Vierfachvordruck (gibt es ein deutscheres Wort?), mit einer Lagekarte, handgeschrieben, vollgeschmiert, durchgestrichen, nachgetragen, erneut korrigiert… Nicht etwa aus Mangel an Alternativen, sondern aus: „Das haben wir schon immer so gemacht und schließlich funktioniert es ja. Meistens. Irgendwie. Irgendwann.“ Die Prinzipien der Stabsarbeit stammen – historisch betrachtet – aus einer Zeit, in der Napoleon noch zu Pferde unterwegs war. Das ist auch völlig in Ordnung. Ein Computer kann schlussendlich auch auf den Abakus zurückgeführt werden – aber im Unterschied zur

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Betriebliches und behördliches Krisenmanagement: Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Krisen können Organisationen jeder Art treffen – sei es eine Behörde, ein Unternehmen oder ein kritischer Infrastrukturbetreiber. Doch unabhängig davon, ob die Auslöser Naturkatastrophen, technische Ausfälle oder gesellschaftliche Störungen sind: Der Umgang mit diesen Ereignissen erfordert strukturiertes Handeln und fundierte Vorbereitung.  Dieser Beitrag beleuchtet, warum betriebliches und behördliches Krisenmanagement mehr verbindet als trennt – und wo sich Synergien ergeben, von denen beide Seiten profitieren können.    Was ist eine Krise?  Krisen sind außergewöhnliche Situationen, die das reguläre Funktionieren von Organisationen oder Gesellschaften massiv beeinträchtigen. Ihre Ursachen sind vielfältig: Naturereignisse, technologische Störungen, Versorgungsausfälle, wirtschaftliche Schocks oder auch Pandemien. Allen gemeinsam ist: Der Alltag wird abrupt unterbrochen, bekannte Routinen greifen nicht mehr – schnelle, koordinierte Reaktionen sind gefragt.    Krisenmanagement im Vergleich: Behörde vs. Unternehmen  Krisenmanagement ist längst nicht nur eine Domäne des Zivil- und Katastrophenschutzes. Auch in Unternehmen hat es unter dem Begriff Business Continuity Management (BCM) einen hohen Stellenwert. Die

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Risikomanagement

Psychologie im Risikomanagement: Warum der Sunk-Cost-Effekt Innovation verhindert 

Irrationale Entscheidungen im digitalen Kontext  Ob in Behörden oder Unternehmen: Entscheidungen rund um Softwarebeschaffung, Digitalisierung oder Prozessanpassung folgen nicht immer rein sachlichen Kriterien. Eine typische Situation:  Eine eingeführte Software erfüllt nicht (mehr) die Anforderungen – doch ein Systemwechsel wird trotzdem abgelehnt.  Hinter diesem Verhalten steckt oft kein Mangel an Fachwissen oder Technologieoffenheit, sondern ein psychologisches Phänomen: der Sunk-Cost-Effekt.    Was ist der Sunk-Cost-Effekt?  Der Begriff stammt aus der Verhaltensökonomie. Er beschreibt die Tendenz, an getroffenen Entscheidungen festzuhalten, nur weil bereits Geld, Zeit oder andere Ressourcen investiert wurden – auch dann, wenn sich herausstellt, dass eine Kurskorrektur sinnvoll wäre.  Die Sunk-Cost-Fallacy (übersetzt: Trugschluss versunkener Kosten) führt dazu, dass Menschen oder Organisationen:  objektive Bewertungen ausblenden,  potenzielle Alternativen ignorieren,  und letztlich an ineffizienten Lösungen festhalten.    Ein Fallbeispiel aus der Praxis  Ein Landkreis führt ein System zur Einsatzführung und Stabsarbeit ein. Planung, Schulungen und Lizenzkosten wurden finanziell und organisatorisch gestemmt. Doch bald zeigt

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Progressive Web Apps (PWA) in der Gefahrenabwehr: Vorteile und Grenzen

Die Digitalisierung bietet im Bereich der Gefahrenabwehr zahlreiche Chancen, um Einsätze effizienter zu gestalten und den Informationsfluss zu optimieren. Progressive Web Apps (PWA) sind ein moderner Ansatz, der verspricht, plattformunabhängige und kosteneffiziente Softwarelösungen bereitzustellen. Doch sind PWAs wirklich die richtige Wahl für die hohen Anforderungen der Gefahrenabwehr?  Dieser Artikel beleuchtet sowohl die Vorteile als auch die Grenzen von PWAs und zeigt auf, wo traditionelle On-Premise Server-Infrastrukturen unverzichtbar bleiben.  Vorteile von PWAs in der Gefahrenabwehr   PlattformunabhängigkeitPWAs laufen – wenn sie responsive ausgelegt sind – auf nahezu jedem Gerät mit einem aktuellen Webbrowser, sei es ein Smartphone, Tablet oder Desktop-PC. Dies erleichtert die Bereitstellung und Nutzung auf verschiedenen Plattformen (1). Offline-FunktionalitätDurch Caching-Mechanismen können PWAs grundlegende Funktionen auch ohne Internetverbindung bereitstellen. Dies ist hilfreich, wenn temporäre Netzwerkausfälle auftreten, hat aber auch klare technische Grenzen (2). Einfache Wartung und UpdatesUpdates werden zentral über einen Server bereitgestellt, sodass Endanwender keine manuelle Aktualisierung durchführen müssen

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